Das Sonnenhaus – Energieeffizientes Wohnen

Etwa ein Drittel der Primärenergieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle) wird in Wärme umgewandelt – hauptsächlich für Raumheizung und Warmwasser.

Die Herausforderungen:

  • Klimawandel
  • Importabhängigkeit fossiler Energieträger
  • Begrenzte Vorräte, die in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein werden

Sonnenhäuser zeigen bereits heute, wie diese Herausforderungen ohne Verlust an Komfort gemeistert werden können.

Energieeffizienz im Neubau und Bestand

  • Neue Standards im Bau senken den Energieverbrauch drastisch.
  • Sanierungen kombiniert mit großen thermischen Solaranlagen reduzieren den Wärmeverbrauch auf ein Drittel bis ein Viertel.
  • Unter diesen Bedingungen reichen nachwachsende Rohstoffe (z. B. Holz), um den Restenergiebedarf zu decken.

Nutzung von Sonnenenergie

  • Passive Sonnenenergienutzung: Wärmegewinne durch große Fensterflächen
  • Aktive Solarthermie: Solarenergie wird in Pufferspeichern mehrere Tage oder Wochen zwischengespeichert, sodass auch kalte Tage abgedeckt werden können
  • Freies Lüften: Fensterlüftung hat sich bewährt
  • Lüftungsanlagen: Optional, aber aus energetischer Sicht nicht zwingend notwendig – der Stromverbrauch des Ventilators kann den Heizwärmeeffekt der Wärmerückgewinnung kompensieren

Fazit:
Ein Sonnenhaus kombiniert passive und aktive Solarenergienutzung, reduziert den Energieverbrauch drastisch und zeigt, dass energieeffizientes Wohnen komfortabel, nachhaltig und zukunftsfähig sein kann.

Mitglied im Sonnenhaus Institut e.V.

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