Blockheizkraftwerk – Effiziente Energie für Strom und Wärme
Blockheizkraftwerke (BHKW) gewinnen angesichts steigender Energiekosten zunehmend an Bedeutung. Durch die weitgehende Nutzung der Motorabwärme erreichen BHKW-Anlagen Gesamtwirkungsgrade von bis zu 85 %, abhängig vom Verbrennungsprinzip.
Einsatzgebiete von BHKW
Typische Einsatzbereiche sind Betriebe, Einrichtungen oder Wohnobjekte, in denen Strom- und Wärmebedarf gleichzeitig auftreten. So kann die vom BHKW erzeugte Energie größtenteils selbst genutzt werden.
- Gewerbe und Industrie: Grundlastdeckung und effiziente Energieversorgung großer Objekte.
- Wohnungssektor: Serienreife Kleinstmodule ermöglichen mittlerweile den Einsatz in Mehrfamilienhäusern.

Aufbau und Funktionsweise
Ein BHKW-Modul besteht aus folgenden Hauptkomponenten:
- Verbrennungsmotor: Erprobte Serienbauarten aus LKW- oder Schiffsmotoren.
- Generator: Erzeugt Strom für Eigenverbrauch oder Einspeisung.
- Kühlwasserwärmetauscher: Nutzt die Motorabwärme zur Wassererwärmung.
- Abgaswärmetauscher: Wärmt das Umlaufwasser weiter auf.
Das erwärmte Wasser kann direkt genutzt oder in Pufferspeichern zwischengespeichert werden, um die Laufzeit der BHKW-Module zu optimieren. Bei größeren Anlagen decken kostengünstigere Spitzlastkessel Bedarfsspitzen ab.
Ihre Vorteile
- Hoher Wirkungsgrad durch gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung
- Eigenverbrauch von Energie reduziert Stromkosten
- Flexible Einbindung in Gewerbe-, Industrie- oder Wohngebäude
- Optimierbar durch Pufferspeicher und Spitzlastkessel
